Titelbild: Hand, die Brailleschrift liest

Hilfe und Beratung für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Angehörigen im Raum Nordrhein

Aktuelles



Das Blindenzentrum wünscht sich ein neues Fahrzeug

Das Blinden- und Sehbehindertenzentrum Nordrhein in Meerbusch feiert in diesem Jahr seinen 15ten Geburtstag. Das Fest wird am 22. August mit einen großen „Tag der Offenen Tür“  begangen. Hierzu sind alle Freunde und Förderer des Wohnheimes recht herzlich eingeladen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das BSZN zu einer anerkannten und von vielen Seiten gelobten Einrichtung etabliert. 24 Bewohner leben in   drei Wohngruppen. Wir bieten ein Zuhause, das sich nah an einer normalen Lebensgestaltung orientiert. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Bewohnern gemäß ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten ein selbstbestimmtes, sinnvolles und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Mehrfachbehinderte Menschen haben wie alle das Recht, ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu führen. Die Behinderung ist nicht das Prägende, sondern ein Teil ihrer Individualität. Unsere Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Berufen; ihre verschiedenen Qualitäten ergänzen sich und sichern so auch die Qualität unserer Arbeit.

Zum Geburtstag haben Bewohner und Mitarbeiter einen großen Wunsch: Ein neues rollstuhlgerechtes Fahrzeug, mit dem wir vier Rollis gleichzeitig befördern können. So ein besonderes Auto ist natürlich nicht ganz billig, doch wir haben schon fleißig Spenden gesammelt und sind guter Dinge, durch viele weitere Spenden den Kauf noch in diesem Jahre realisieren zu können.

Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns durch eine Spende! Jede Spende ermöglicht es uns, das neue Fahrzeug schneller zu erwerben und somit einer größeren Zahl unserer Bewohner die Teilnahme an unseren Aktivitäten bieten zu können.

Unsere Bankverbindung lautet:

Deutsche Bank, Bankleitzahl 300 700 24, Kontonummer 538 992 900



 

Der RBSSV Düren unterstützt interessierte Menschen bei der Suche nach geeigneten Sportmöglichkeiten

Die drei etablierten Einrichtungen in Düren - das Berufsförderungswerk, die LVR-Louis-Braille-Schule und der Rheinische Blindenfürsorgeverein - verfolgen im RBSSV gemeinsam  das Ziel, dass Menschen mit Sehschädigung die Sportart ausüben können, die sie gerne ausüben wollen.

Im Jahr 2010 gegründet, hat der RBSSV mittlerweile 73 blinde, sehbehinderte und normal sehende Mitglieder. In Düren werden u. a. folgende Sportarten durchgeführt: Standardtanz, Schwimmen, Fitnesstraining, Jujutsu, Bokwa, Zumba, Trampolin, Selbstbehauptungskurse für Frauen, Torball, Showdown, Volleyball für sehbehinderte Menschen und Blindenfußball. 

Zusätzlich unterstützt der RBSSV blinde und sehbehinderte Menschen dabei, dass sie ihre gewünschte Sportart in Wohnortnähe durchführen können. Alle Interessenten  werden von den RBSSV – Mitgliedern besucht, kompetent beraten und individuell unterstützt. Der RBSSV kooperiert dabei mit Sportvereinen vor Ort, die zwar oft am Anfang etwas Scheu vor der neuen Herausforderung haben, doch dann oft mit Begeisterung und Tatendrang sehbehinderte und blinde Sportler aufnehmen und begleiten.

Haben Sie Interesse an den Angeboten des RBSSV? Nehmen Sie Kontakt mit den beiden Vorsitzenden auf, die Sie gerne informieren und beraten:

Rehasport: Waldemar Romanov (1. Vorsitzender)
Roonstr. 4
52351 Düren
Tel.: 0177 - 6 81 96 28
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Breitensport: Christoph Granrath (2. Vorsitzender)
Karl-Arnold-Str. 132
52349 Düren
Tel.: 02421 - 598-120
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 

Blindengeld darf nicht angerechnet werden

Das Sozialgericht Düsseldorf hat rechtskräftig entschieden: Angespartes Blindengeld darf bei der Prüfung eines Hartz IV-Anspruches nicht angerechnet werden (Az: S 37 AS 3151/11).

Ein Jobcenter hatte verlangt, dass ein Blinder zunächst sein angespartes Blindengeld bis auf einen Freibetrag von 5.550 Euro aufbraucht, bevor er Arbeitslosengeld II beziehen könne. Das Sozialgericht begründete das Urteil damit, dass das Vermögen aus Blindengeld angespart wurde, das dem Blinden als Ausgleich für Mehrausgaben zustehe, die aus seiner Behinderung resultieren.

(Quelle: Generalanzeiger Bonn, 26.02.2014)




 

Jubiläum: 15 Jahre Blindenzentrum

Unser Blindenwohnheim wird 15!

Am 22.08.2014 feiern wir dieses Ereignis ab 15.00 Uhr mit einem großen Sommerfest im Blindenzentrum. Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm hoffen wir auf viele Besucher. In einer grossen Tombola winken interessante Preise. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

Wir laden Sie herzlich ein, uns und unsere Arbeit im Blindenzentrum kennenzulernen.

 

Goldene Ehrennadel für Rudolf Hansen

Herr Rudolf Hansen, Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereines für Mönchengladbach und Viersen e.V. wurde am 05.12.2013 mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet.

In einer festlichen Zeremonie überreichte Oberbürgermeister Norbert Bude im Ratssaal des Rathauses Abtei diese Ehrung. "Der Ausgezeichnete hat den Interessen der Stadt besonders gedient durch seinen langjährigen ehrenamtlichen und außergewöhnlich vorbildlichen Einsatz im Blinden- und Sehbehindertenverein für Mönchengladbach und Viersen e.V." Auch bei seiner Gattin Anita Hansen bedankte sich der Oberbürgermeister für die tatkräftige Mithilfe.

Wir freuen uns mit dem Ehepaar Hansen über diese Auszeichnung und gratulieren ganz herzlich.

 

Auszeichnung für Frau Brigitte Sommer

Frau Brigitte Sommer, die 1. Vorsitzende des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenvereins, wird am Freitag, den 06.12.2013, in einer Feierstunde im Regierungsschlösschen in Düsseldorf durch Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, verliehen. 

Dies wird eine weitere Auszeichnung für Frau Sommer, die bereits 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde und darüber hinaus bereits viele Ehrenauszeichnungen aus dem Bereich der Behindertenarbeit einerseits (Bürgermedaille der Stadt Remscheid, 1990) und speziell der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe andererseits bekam (Ehrenmedaille vom Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein).

Die Höherstufung des Verdienstordens erfolgte für ihren fortwährenden Einsatz für die Belange der blinden und sehbehinderten Menschen. Sie ist nicht nur in ihrem Verein tätig, darüber hinaus hat sie in Ihrer Stadt auch weitere Projekte in Angriff genommen, um die Belange Ihrer Klienten bekannt zu machen und durchzusetzen. So wurde sie im Jahr 2005 zur 1. Stellvertreterin des Vorsitzenden des Behindertenbeirates der Stadt Remscheid berufen. Sie ist Mitinitiatorin der Beratungen im Projekt „Wir sehen weiter“ (seit 2010) und des „Augenmedizinischen Selbsthilfetreff“ (seit 2011).

Sie wusste schon immer, dass die Integration behinderter Menschen am Besten gelingt, je früher junge Menschen in Kontakt mit ihnen kommen. Ein Kernsatz von Frau Sommer lautet: Die Kinder von Heute sind die Erwachsenen von Morgen!

So startete sie das Projekt „Schulkinder“. Seit 2005 besucht sie 4. und 5. Klässler in den Schulen des Vereinsgebietes des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenvereins. Sie berichtet über sich, ihren Lebensalltag und ihre blindentechnischen Ausbildungen und zeigt den Schüler/Innen, wie sie mittels vieler Hilfsmittel ein selbständiges Leben führen kann.

Auch im Ausbildungsbereich zur Krankenpflege wird Frau Sommer gerne zu Vorträgen eingeladen. Hat man dort doch erkannt, wie viel anschaulicher sie als Betroffene über das Leben in Dunkelheit berichten kann und mit wie wenigen, aber gezielten Handreichungen und Hilfestellungen das künftige Pflegepersonal den Krankenhausaufenthalt blinder/sehbehinderter Patienten erleichtern kann.

Immer wieder kommt sie gerne jeder Einladung zu Vorträgen und Informationsaustausch nach, wie auch bei der Fahrerausbildung bei den Stadtwerken oder bei den zweimal jährlich stattfinden „Augenmedizinischen Selbsthilfetreffs“, bei denen Ärzte interessierte Personen über Augenerkrankungen informieren.

Wir gratulieren Frau Sommer ganz herzlich zu ihrer neuen Auszeichnung.

Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e. V.

Vorstand und Geschäftsführung


 
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Karte Blinden- und Sehbehindertenvereine im Rheinland


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