Titelbild: Hand, die Brailleschrift liest

Hilfe und Beratung für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Angehörigen im Raum Nordrhein

Aktuelles



Jubiläum: 15 Jahre Blindenzentrum

Unser Blindenwohnheim wird 15!

Am 22.08.2014 feiern wir dieses Ereignis ab 15.00 Uhr mit einem großen Sommerfest im Blindenzentrum. Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm hoffen wir auf viele Besucher. In einer grossen Tombola winken interessante Preise. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

Wir laden Sie herzlich ein, uns und unsere Arbeit im Blindenzentrum kennenzulernen.

 

Goldene Ehrennadel für Rudolf Hansen

Herr Rudolf Hansen, Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereines für Mönchengladbach und Viersen e.V. wurde am 05.12.2013 mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet.

In einer festlichen Zeremonie überreichte Oberbürgermeister Norbert Bude im Ratssaal des Rathauses Abtei diese Ehrung. "Der Ausgezeichnete hat den Interessen der Stadt besonders gedient durch seinen langjährigen ehrenamtlichen und außergewöhnlich vorbildlichen Einsatz im Blinden- und Sehbehindertenverein für Mönchengladbach und Viersen e.V." Auch bei seiner Gattin Anita Hansen bedankte sich der Oberbürgermeister für die tatkräftige Mithilfe.

Wir freuen uns mit dem Ehepaar Hansen über diese Auszeichnung und gratulieren ganz herzlich.

 

Auszeichnung für Frau Brigitte Sommer

Frau Brigitte Sommer, die 1. Vorsitzende des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenvereins, wird am Freitag, den 06.12.2013, in einer Feierstunde im Regierungsschlösschen in Düsseldorf durch Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, verliehen. 

Dies wird eine weitere Auszeichnung für Frau Sommer, die bereits 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde und darüber hinaus bereits viele Ehrenauszeichnungen aus dem Bereich der Behindertenarbeit einerseits (Bürgermedaille der Stadt Remscheid, 1990) und speziell der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe andererseits bekam (Ehrenmedaille vom Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein).

Die Höherstufung des Verdienstordens erfolgte für ihren fortwährenden Einsatz für die Belange der blinden und sehbehinderten Menschen. Sie ist nicht nur in ihrem Verein tätig, darüber hinaus hat sie in Ihrer Stadt auch weitere Projekte in Angriff genommen, um die Belange Ihrer Klienten bekannt zu machen und durchzusetzen. So wurde sie im Jahr 2005 zur 1. Stellvertreterin des Vorsitzenden des Behindertenbeirates der Stadt Remscheid berufen. Sie ist Mitinitiatorin der Beratungen im Projekt „Wir sehen weiter“ (seit 2010) und des „Augenmedizinischen Selbsthilfetreff“ (seit 2011).

Sie wusste schon immer, dass die Integration behinderter Menschen am Besten gelingt, je früher junge Menschen in Kontakt mit ihnen kommen. Ein Kernsatz von Frau Sommer lautet: Die Kinder von Heute sind die Erwachsenen von Morgen!

So startete sie das Projekt „Schulkinder“. Seit 2005 besucht sie 4. und 5. Klässler in den Schulen des Vereinsgebietes des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenvereins. Sie berichtet über sich, ihren Lebensalltag und ihre blindentechnischen Ausbildungen und zeigt den Schüler/Innen, wie sie mittels vieler Hilfsmittel ein selbständiges Leben führen kann.

Auch im Ausbildungsbereich zur Krankenpflege wird Frau Sommer gerne zu Vorträgen eingeladen. Hat man dort doch erkannt, wie viel anschaulicher sie als Betroffene über das Leben in Dunkelheit berichten kann und mit wie wenigen, aber gezielten Handreichungen und Hilfestellungen das künftige Pflegepersonal den Krankenhausaufenthalt blinder/sehbehinderter Patienten erleichtern kann.

Immer wieder kommt sie gerne jeder Einladung zu Vorträgen und Informationsaustausch nach, wie auch bei der Fahrerausbildung bei den Stadtwerken oder bei den zweimal jährlich stattfinden „Augenmedizinischen Selbsthilfetreffs“, bei denen Ärzte interessierte Personen über Augenerkrankungen informieren.

Wir gratulieren Frau Sommer ganz herzlich zu ihrer neuen Auszeichnung.

Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e. V.

Vorstand und Geschäftsführung


 

LVR verbessert Barrierefreiheit in seinen Verwaltungsgebäuden

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) geht einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit: LVR-Direktorin Ulrike Lubek unterzeichnete am 18.11.2013 mit Vertreterinnen und Vertretern von fünf Verbänden von Menschen mit Behinderung eine Zielvereinbarung gemäß § 5 des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW. Darin verpflichtet sich der LVR, die barrierefreie Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit in den öffentlich zugänglichen Bereichen seiner Dienstgebäude in Köln-Deutz herzustellen oder zu verbessern. Partner sind die LAG Selbsthilfe NRW, der BSVN, der Deutsche Schwerhörigenbund Landesverband NRW, der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW und Pro Retina.

Zu den Lösungen, die gemeinsam mit den Selbsthilfeverbänden entwickelt wurden, zählt beispielsweise ein Blindenleitsystem im LVR-Horionhaus. Es hilft blinden und sehbehinderten Menschen, die dortigen Sitzungsräume zu finden. Ein erster Teil des Leitsystems konnte im Rahmen der Vereinbarungsunterzeichnung besichtigt werden. Bereits im Einsatz ist außerdem eine Hörhilfe für die Sitzungsräume, die es Menschen mit einer Hörschädigung erleichtert, den Vorträgen zu folgen. Weitere Maßnahmen haben der LVR und die Selbsthilfeverbände in Handlungslisten festgehalten, die nach gemeinsamen Begehungen entstanden sind. Kurzfristige Maßnahmen werden bis Ende 2014 umgesetzt, mittelfristige bis 2017 und langfristige bis 2020.

Außerdem schult der LVR seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement kontinuierlich in den Bereichen des barrierefreien Bauens und der barrierefreien Kommunikation. Die Verbände der Selbsthilfe stehen bei der Umsetzung aller Maßnahmen unterstützend und beratend zur Seite.


 

Von der Isolation über die Integration zur Inklusion?!

Info-Veranstaltung des Blinden- und Sehbehindertenvereines Ratingen e.V.

Am "Tag des weißen Stockes" am 15.10.2013 lud der Blinden- und Sehbehindertenverein Ratingen e.V. kompetente Referenten ein, mit den Besuchern über den Weg "von der Isolation über die Integration zur Inklusion" zu diskutieren. Zahlreiche Besucher hörten interessante Vorträge zu Themenblöcken wie z.B. Inklusives Gemeinwesen, Bauen ohne Barrieren, Besser sehen mit optimalen Hilfsmitteln sowie Diskriminierung in Schule und Beruf und konnten anschließend an Diskussionsrunden teilnehmen. Darüber hinaus informierten diverse Aussteller vor Ort über Neuheiten aus den Bereichen Optik, Akustik und Architektur.

 

Deutsche Post bietet Informationsservice in Form von Vorleseprogrammen an

Seit Anfang August bietet die Deutsche Post AG einen neuen Informationsservice für blinde und sehbehinderte Menschen an.
Unter der Internetadresse  http://m.deutschepost.de ist es nun möglich, per PC oder Smartphone und unter Verwendung gängiger Vorleseprogramme die Standorte und Leerungszeiten der Briefkästen sowie die Adressen und Öffnungszeiten der Filialen, Paketshops und Verkaufspunkte bundesweit zu ermitteln. Somit können diesen Service auch sehbehinderte und blinde Menschen nutzen, die über keinerlei Kenntnisse der Blindenschrift verfügen. Dies ist auf eine Initiative der zuständigen Arbeitsebene der Stadtverwaltung Geilenkirchen und des Behindertenbeauftragten, Heinz Pütz, zurückzuführen, die unter Einbindung des Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten die entsprechende Beschriftung des Briefkastens in Braille- und taktiler Schrift unter Zugrundelegung der UN-Behindertenrechtskonvention angeregt und eingefordert haben.


 
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Karte Blinden- und Sehbehindertenvereine im Rheinland


Hinweis auf aktuelle Veranstaltungen des BSVN