Titelbild: Hand, die Brailleschrift liest

Hilfe und Beratung für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Angehörigen im Raum Nordrhein

Aktuelles



Safety-Day bei Currenta

Beauftragt von der Currenta, Betreibergesellschaft der Chemparks in Leverkusen, Dormagen und Krefeld, gestalteten wir im Rahmen des „Safety-Day“ am 16.09.2014 in Leverkusen und Dormagen jeweils einen Raum zur Selbsterfahrung von Blindheit und diversen Sehbeeinträchtigungen. Bei dieser Aktion hatten die Chempark-Mitarbeiter mit Unterstützung unserer Rehalehrer die Möglichkeit, sich ihrer Sinne in einem eigens hierfür gestalteten Parcours intensiv bewusst zu werden und somit auch den Schutz dieser Sinne schätzen zu lernen.

Neben der aktiven Selbsterfahrung konnten die Teilnehmer auch die Chance nutzen, sich mit Betroffenen und Stellvertretern der örtlichen Blinden- und Sehbehindertenvereine auszutauschen. Manch einer konnte hier auch im eigenen Interesse, z.B. bei sehbeeinträchtigten Verwandten, Fragen stellen und Informationen sammeln.


 

Hilfsmittelausstellung des BSV für den Kreis Mettmann

Der Blinden- und Sehbehindertenverein für den Kreis Mettmann lädt zur Hilfsmittelausstellung anlässlich seines 80 - jährigen Jubiläums unter der Schirmherrschaft des Landrates Thomas Hendele ein.
Die Ausstellung findet am  5 September 2014 von 11 bis 17 Uhr im Kreishaus Mettmann (Düsseldorfer Str. 47, 40822 Mettmann) statt. 
Weitere Infos erteilt Frau Ströter (Tel. :02051 – 60 58 99).


 

Neue Ehrenmitglieder im BSVN

Bei der Sitzung des Verwaltungsrates am vergangenen Samstag wurden die entsprechenden Anträge befürwortet und zwei hochgeschätzte Mitstreiter des BSVN zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Frau Brigitte Otto-Lange, langjähriges Vorstandsmitglied in der Blindenvereinigung Essen sowie Herr Gerd Kozyk, seit über 40 Jahren im Allgemeinen Blindenverein Düsseldorf, waren beide lange Jahre auch für den Vorstand des BSVN tätig. Darüber hinaus haben sie sich in den verschiedensten Gremien in der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe verdient gemacht.


 

Das Blindenzentrum wünscht sich ein neues Fahrzeug

Das Blinden- und Sehbehindertenzentrum Nordrhein in Meerbusch feiert in diesem Jahr seinen 15ten Geburtstag. Das Fest wird am 22. August mit einen großen „Tag der Offenen Tür“  begangen. Hierzu sind alle Freunde und Förderer des Wohnheimes recht herzlich eingeladen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das BSZN zu einer anerkannten und von vielen Seiten gelobten Einrichtung etabliert. 24 Bewohner leben in   drei Wohngruppen. Wir bieten ein Zuhause, das sich nah an einer normalen Lebensgestaltung orientiert. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Bewohnern gemäß ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten ein selbstbestimmtes, sinnvolles und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Mehrfachbehinderte Menschen haben wie alle das Recht, ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu führen. Die Behinderung ist nicht das Prägende, sondern ein Teil ihrer Individualität. Unsere Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Berufen; ihre verschiedenen Qualitäten ergänzen sich und sichern so auch die Qualität unserer Arbeit.

Zum Geburtstag haben Bewohner und Mitarbeiter einen großen Wunsch: Ein neues rollstuhlgerechtes Fahrzeug, mit dem wir vier Rollis gleichzeitig befördern können. So ein besonderes Auto ist natürlich nicht ganz billig, doch wir haben schon fleißig Spenden gesammelt und sind guter Dinge, durch viele weitere Spenden den Kauf noch in diesem Jahre realisieren zu können.

Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns durch eine Spende! Jede Spende ermöglicht es uns, das neue Fahrzeug schneller zu erwerben und somit einer größeren Zahl unserer Bewohner die Teilnahme an unseren Aktivitäten bieten zu können.

Unsere Bankverbindung lautet:

Deutsche Bank, Bankleitzahl 300 700 24, Kontonummer 538 992 900



 

Der RBSSV Düren unterstützt interessierte Menschen bei der Suche nach geeigneten Sportmöglichkeiten

Die drei etablierten Einrichtungen in Düren - das Berufsförderungswerk, die LVR-Louis-Braille-Schule und der Rheinische Blindenfürsorgeverein - verfolgen im RBSSV gemeinsam  das Ziel, dass Menschen mit Sehschädigung die Sportart ausüben können, die sie gerne ausüben wollen.

Im Jahr 2010 gegründet, hat der RBSSV mittlerweile 73 blinde, sehbehinderte und normal sehende Mitglieder. In Düren werden u. a. folgende Sportarten durchgeführt: Standardtanz, Schwimmen, Fitnesstraining, Jujutsu, Bokwa, Zumba, Trampolin, Selbstbehauptungskurse für Frauen, Torball, Showdown, Volleyball für sehbehinderte Menschen und Blindenfußball. 

Zusätzlich unterstützt der RBSSV blinde und sehbehinderte Menschen dabei, dass sie ihre gewünschte Sportart in Wohnortnähe durchführen können. Alle Interessenten  werden von den RBSSV – Mitgliedern besucht, kompetent beraten und individuell unterstützt. Der RBSSV kooperiert dabei mit Sportvereinen vor Ort, die zwar oft am Anfang etwas Scheu vor der neuen Herausforderung haben, doch dann oft mit Begeisterung und Tatendrang sehbehinderte und blinde Sportler aufnehmen und begleiten.

Haben Sie Interesse an den Angeboten des RBSSV? Nehmen Sie Kontakt mit den beiden Vorsitzenden auf, die Sie gerne informieren und beraten:

Rehasport: Waldemar Romanov (1. Vorsitzender)
Roonstr. 4
52351 Düren
Tel.: 0177 - 6 81 96 28
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Breitensport: Christoph Granrath (2. Vorsitzender)
Karl-Arnold-Str. 132
52349 Düren
Tel.: 02421 - 598-120
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 

Blindengeld darf nicht angerechnet werden

Das Sozialgericht Düsseldorf hat rechtskräftig entschieden: Angespartes Blindengeld darf bei der Prüfung eines Hartz IV-Anspruches nicht angerechnet werden (Az: S 37 AS 3151/11).

Ein Jobcenter hatte verlangt, dass ein Blinder zunächst sein angespartes Blindengeld bis auf einen Freibetrag von 5.550 Euro aufbraucht, bevor er Arbeitslosengeld II beziehen könne. Das Sozialgericht begründete das Urteil damit, dass das Vermögen aus Blindengeld angespart wurde, das dem Blinden als Ausgleich für Mehrausgaben zustehe, die aus seiner Behinderung resultieren.

(Quelle: Generalanzeiger Bonn, 26.02.2014)




 
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Karte Blinden- und Sehbehindertenvereine im Rheinland


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