Titelbild: Hand, die Brailleschrift liest

Hilfe und Beratung für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Angehörigen im Raum Nordrhein

Aktuelles



Jetzt neu in Düsseldorf – Unsere Sehhilfenberatung ist umgezogen

Die individuelle Sehhilfenberatung findet ab 01.03.2016 in den neuen Räumlichkeiten des IFD Sehens Lindemannstraße 30, 40237 Düsseldorf statt.

Zusammen mit einem/r unserer Orientierungs- und Mobilitätstrainer/Innen können in Einzelterminen optisch vergrößernde Hilfsmittel ausprobiert werden. Auch der individuelle Beleuchtungs- und Vergrößerungsbedarf kann ermittelt werden. Die Interessenten erhalten Tipps zur Verbesserung des Restsehvermögens und werden gegebenenfalls an entsprechende Optiker und Hilfsmittelfirmen weitervermittelt.

Selbstverständlich führen wir diese Beratungen kostenlos und firmenunabhängig durch.

Terminvereinbarung unter Tel. 02159 - 96 55 - 30 oder 0211 – 38 606-10.
 

Beratung und Infos des DBSV für Migranten und Flüchtlinge sowie Sprachkurse

Der DBSV hat Informationen für Migranten und Flüchtlinge gesammelt und auf seiner Internetseite zusammengestellt. Diese Infos können wichtig sein, wenn Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Flüchtlinge in Ihre Beratung kommen.
Es steht dort z. B. eine kostenlose App in fünf Sprachen zur Verfügung, die Fragen zum politischen und rechtlichen System in Deutschland beantwortet und zudem einen Sprachkurs beinhaltet.

 

Auszeichnungen

Anläßlich des Verbandstages des BSVN e.V. am 21.11.2015 wurden verdiente Mitglieder mit den Ehrenmedaillen in Silber und Gold ausgezeichnet.


Gruppenbild Ehrenmedaillen

Gruppenbild der Ehrenmedaillen-Träger:
von links: Frau Annegret Pudel (Gold), Herr Helmut Schucht (Silber), Herr Rudi Hansen (Gold), Herr Andreas Meis (Silber), dahinter Herr Klaus-Peter Rohde (Gold) Frau Christa Koppsieper (Silber), dahinter Herr Klaus Hahn (Gold), Herr Dr. Frank Hoffmann (Gold) dahinter Herr Heinrich van Well (Vorsitzender), Herr Heinz Pütz (Gold) dahinter Herr Dieter Holthaus (stellvertr. Vorsitzender).

Leider konnte Herr Rolf Pfaue nicht am Verbandstag teilnehmen. Daher wurde er durch den Vorsitzenden Heinrich van Well bereits im Vorfeld mit der Ehrenmedaille in Gold ausgezeichnet.

 

Checkliste „Bauen für Alle – barrierefrei“ erschienen

Der Arbeitskreis der hauptamtlichen Behindertenbeauftragten und Behindertenkoordinator/Innen NRW gab im Jahr 2001 erstmalig die Checkliste „Bauen für alle - barrierefrei“ heraus. Im März 2012 erschien bereits die 4. Auflage.

Der 2. Vorsitzende des BSVN e.V. und Mitglied dieses Arbeitskreises, Herr Dieter Holthaus, gibt nun in seiner Eigenschaft als Behindertenbeauftragter erstmalig diese Checkliste für die Stadt Dinslaken heraus.

Sie wendet sich an Akteure im Bereich des barrierefreien Bauens wie Architekten, Planer, Bauherren, Handwerker, kommunale Verwaltungsmitarbeiter, ehrenamtlich Tätige oder einfach interessierte Bürgerinnen und Bürger und wird gerne zur Beurteilung der Barrierefreiheit von öffentlich zugänglichen Gebäuden und Verkehrsanlagen herangezogen, weil sie auch für Laien verständlich geschrieben ist. Die Checkliste stellt das fachlich richtige barrierefreie Bauen mit Hinweis auf die relevanten gesetzlichen Grundlagen, Normen und Richtlinien dar und enthält eine ausführliche Beschreibung der aktuellen gesetzlichen Grundlagen und DIN-Normen.

Diese Checkliste wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen erstellt. Sie ist landesweit die erste Checkliste für das barrierefreie Bauen, die als inklusive Informationsschrift von allen Menschen mit und ohne Handicap genutzt werden kann. Sie wird auch als Hörbuch im Daisyformat blinden Menschen zur Verfügung gestellt: http://thm.de/bliz/index.php/dinslaken

Die Checkliste steht ebenfalls als Download auf der Internetseite der Stadt Dinslaken, www.dinslaken.de als barrierefreies PDF-Dokument unter dem Suchbegriff „Behindertenbeauftragter“ zur Verfügung.

Herr Dieter Holthaus ist unter der Telefonnummer 02064 / 66 477 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen.

 

Stiftung Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum

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Unser Lebensalltag wird bestimmt durch eine Welt der Sehenden: ca. 80% der Sinneswahrnehmungen werden mit den Augen aufgenommen. Entsprechend ist die Lebenssituation der Menschen massiv eingeschränkt, die aus unterschiedlichen Gründen nicht sehen können oder deren Sehvermögen so schwach ist, dass sie ihreUmwelt nur noch sehr schemenhaft bzw. verschwommen wahrnehmen können.

Viele blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen leben in unserer Gesellschaft; jährlich werden es mehr. Der völlige oder teilweise Verlust des Augenlichts führt in erster Linie bei den Betroffenen zu gravierenden Benachteiligungen in der Interaktion, der Mobilität, der wirtschaftlichen Situation sowie der Informationsbeschaffung und –verarbeitung. Die mit der Sehbehinderung oder Blindheit einhergehende Sorge der Betroffenen und deren Angehörigen, nicht mehr gebraucht zu werden und privat als auch beruflich auf dem Abstellgleis zu landen, wird von den Betroffenen als Ausgrenzung empfunden. Sie verlieren ihr Selbstvertrauen und ihre Motivation. Hinzu kommt die psychische Belastung im Umgang einer meist progressiven Augenerkrankung oder Blindheit.

Um in solchen Situationen (mit)helfen zu können, wurde die „Stiftung Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum“ ins Leben gerufen.

Zweck der Stiftung Blinden-und Sehbehinderten-Zentrum ist die Förderung des Wohlfahrtswesens, der Jugend- und Altenhilfe, des Gesundheitswesens sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Zweck der Stiftung ist insbesondere auch die Erhaltung und Verbesserung der sozialen Stellung sowie die gesellschaftliche und berufliche Eingliederung von blinden, sehbehinderten und von Blindheit und Sehbehinderung bedrohten Menschen.

Die Intensivierung gesellschaftlicher Teilhabe für Menschen mit Behinderung als wesentlicher Beitrag ihrer Integration und sozialen Rehabilitation soll unter anderem erreicht werden durch

Förderung von Wohlfahrtseinrichtungen, Wohnheimen, Wohnungen sowie betreuten und integrativen Wohnprojekten
Förderung von Langzeiteinrichtungen für blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte blinde Menschen
Förderung der beruflichen Rehabilitation einschließlich der Erschließung neuer Berufsmöglichkeiten
Förderung der Entwicklung und Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen
Förderung der sozialen Rehabilitation

Förderung der Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Nordrhein gGmbH
Förderung von Öffentlichkeitsmaßnahmen, die der Erreichung des Stiftungszweckes dienen

Stiftungskonto der Stiftung Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum:

IBAN: DE08 3702 0500 0001 4158 00

BIC: BFSWDE33XXX

Die Stiftung Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum ist eine nichtrechtsfähige Stiftung in Trägerschaft der Stiftung „Gemeinsames Handeln – Paritätischer Stifterverbund in NRW“ mit Sitz in Wuppertal. Sie erfüllt die satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO lt. Finanzamt Wuppertal-Barmen.

Dem Stiftungsbeirat gehören die Herren Heinrich van Well, Dieter Holthaus und Diethelm Horbach an.


 

Reha-Schulungen

Die Fähigkeit, sich selbständig im Alltag zu orientieren, fällt hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen oft schwer. Die Schwierigkeiten beginnen in der Wohnung und setzen sich im Straßenverkehr fort. Um die Abhängigkeit von der Hilfe anderer möglichst gering zu halten, bieten wir entsprechende Reha-Schulungen in Orientierung und Mobilität sowie in Lebenspraktischen Fähigkeiten an.

Der BSVN beschäftigt eigene Rehalehrer, die die Schulungsprogramme auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihre persönliche Terminplanung abstimmen und durchführen. Gern übernehmen wir für Sie auch die Beantragung der Kostenübernahme. Bitte sprechen Sie uns an!
 
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Karte Blinden- und Sehbehindertenvereine im Rheinland


Hinweis auf aktuelle Veranstaltungen des BSVN